Halbgott-Schmiede

Alles Routine

Aufzeichnungen von Vigvaldr Hjørmarrson

4. Schlachtmond 1049 JL
Die plötzliche Explosion lässt einen Splitterregen auf uns herab, der bei mir zu ein paar kleinen Kratzern führt, aber Abu schreit laut auf. Die kleine Person, welche uns entgegen geschleudert wird sieht genauso aus wie die Kreatur in der Kaserne – ein Grolm wie ihn die Kantharer nennen. Noch während ich mich sammle kriecht eine Dunkelheit aus dem Haus hervor und verschluckt alles Licht. Ich sah so etwas schon in der Runajasko, beherrsche den Zauber aber leider nicht. Gaius schickt derweil Carrach und Al’Tiburunus aus der Dunkelheit fort, um die Stadtwache zu holen.
In der Dunkelheit hören wir den Grolm zetern und dann fallen, jemand hatt ihn sich geschnappt. Durch rufen kann ich mich zu Abu vorantasten, er hatte sich gegen die Hauswand gelehnt, und ihn dann aus der Dunkelheit tragen. In Abus Bein steckt ein, für so einen kleinen Mann, großer Glassplitter, den ich herausziehe, um dann seine Wunde mittels Magie zu verschließen. Abu muss kräftiger werden, ich kann ihn nicht immer zusammenflicken.
Während ich damit beschäftigt bin Abus Blutung zu stoppen und ihm mittels Magie neue Lebenskraft einzuhauchen, widmet sich Gaius dem Grolm. Dieser wird von einem, für kantharer Verhältnisse, großem Mann in der Uniform der Soldaten am Hals festgehalten und gegen eine Hauswand gedrückt. Auf das Gezeter konzentriere ich mich nicht, aber seinen Namen werde ich später noch erfahren: Meister Dogal. Gaius scheint mit den antworten des Grolms alles andere als zufrieden zu sein, da er ihm ziemlich heftig ins Gesicht schlägt, ich sehe sogar etwas Blut spritzen.
Aus der Dunkelheit erklingen nun die Stimmen zweier Frauen, welche nach dem Grolm rufen und sehr verängstigt klingen.
Gerade als ich Abu dabei helfe aufzustehen und wir testen, ob er sein Bein belasten kann, da verzieht sich die Dunkelheit langsam und das Licht der Laternen glimmt wieder auf. Ebenso sehen wir nun, dass ein kleines Feuer im zerstörten Haus gerade am vergehen ist.
Kurz nachdem Gaius, zusammen mit Lucardus das Haus, das untere Stockwerk sieht aus wie ein Geschäft, betreten hat, kommen aus eben jenem zwei Frauen heraus. Die eine ist rothaarig und anscheinend die ältere, die andere hat walnussfarbenes Haar. Wären da nicht die unterschiedlichen Haarfarben würde ich sagen die beiden sind Geschwister. Vielleicht Halbschwestern?
Die beiden sagen, sie wären in diesem Kurios Kruisotat Kuriositätengeschaft , einem Laden, in dem man Spielzeug und und allerlei Krimskrams kaufen kann, gewesen, um ein Tsatagsgeschenk für ihren Vater zu kaufen – was auch immer ein Tsatag ist.
Mittlerweile ist auch Gaius zu uns gekommen und hört, dass die beiden die Töchter eines Senators sind und zwar Retos von Rabenmund. Auf Nachfrage, was denn Senatoren seien, fängt die eine Frau, ob der Antwort Gaius’ “Schweinehunde”, an zu weinen, während die andere wütend wird und Gaius sich lieber dem Grolm und dem Soldaten zuwendet. Abu, der sich mit den Gepflogenheiten der Kantharer besser auskennt, schafft es die beiden Frauen zu beruhigen und verspricht ihnen, dass wir solange mit ihnen hier warten, bis ihre Sänfte, was, wie ich dann später sehe, ein Holzkasten ist, welcher mit Tüchern verhangen ist und von Männern getragen wird, während der Besitzer darin sitzt. Zu faul zum laufen diese Kantharer.
Gaius hat derweil anscheinend mit dem Soldaten einen Streit angefangen, denn er schlägt in diesem Moment mit seinem Schwert nach ihm, trifft aber nicht. Das ist nicht wirklich ehrenhaft von Gaius, nach einem unbewaffneten zu schlagen, der auch noch einen Grolm in der linken Hand hält. Der Soldat bleibt aber ruhig.
Der Soldat lässt den Grolm los und nach ein paar Schritt bin ich auch schon zu Stelle, schnappe mir das kleine Ding und halte ihn an den Schultern fest. Da der Grolm sogar noch kleiner als Abu ist zappeln seine Beine in der Luft.
Mittlerweile hat sich eine Menschenmenge um uns gebildet, aber zum Glück kommen recht bald Carrach und Al’Tiburunus mit der Stadtwache zurück, ebenso die Sänftenträger der beiden Senatorentöchter.
Der Soldat, inzwischen zu uns herüber gekommen, stellt sich als Titus Tercius Toramus vor und entschuldigt sich bei den beiden Frauen für die Unannehmlichkeiten. Der Stadtwache übergebe ich den Grolm und dann gibt Gaius auch schon den Befehl zum weitermarschieren. Abu hätte ihn fast verpasst, da er noch die beiden Frauen zu ihrer Sänfte führte. Immerhin bekommt er von der einen noch einen Kuss auf die Wange – gut, dass ich ihn geheilt habe, ansonsten hätte er nicht gerade stehen können.

So gehen wir weiter durch das Elendsviertel. Gaius lässt einen Weinschlauch kreisen und mir wird erklärt, was genau nun Senatoren sind. Anscheinend beraten sie den Horas und sich sehr mächtige Männer in Bosparan. Allerdings sind sie sehr eitel und ständig auf ihr Aussehen bedacht.
Wir folgen also Carrach durch die Straßen der nächtlichen Stadt, über eine Brücke und ein Stadttor in das Handwerkerviertel. Tagsüber muss es hier wohl sehr voll sein, es gibt mehrere Tempel und viele Stände für Händler, aber in der Nacht ist alles verlassen.
Danach schwenken wir in den Hafen ein und gelangen durch das Westtor nach Alt-Bosparan – dem Herzen der Stadt. Und man kann zwar von den Kantharern halten was man will, aber ihre Hauptstadt ist wirklich atemberaubend! Riesige Gebäude aus weißem Stein und überall wird Gold verwendet. Ich hätte nicht gedacht, dass mich noch mehr beeindrucken könnte, aber der große Platz auf den wir nun kamen lehrte mich eines besseren. Er ist riesig und völlig leer. Tagsüber muss er total überfüllt sein, aber heute Nacht ist er fast verlassen. Die wenigen Menschen, die ihn überqueren, halten sich am Rand, wir aber gehen quer hinüber. In der Mitte steht eine riesige, viereckige, goldene Säule, welche spitz nach oben ausläuft.
Das beeindruckendste Gebäude am Platz ist aber ein großer Tempel, ebenfalls mit viel Gold verziert, der anscheinend ebenfalls Brajan, dem Sonnen- und Herrschergott der Kantharer geweiht ist – jedenfalls befinden sich an ihm die selben Symbole wie auch an dem Tempel, in dem ich in der kantharischen Schreibkunst unterrichtet werde. Nur viel größer und viel aufwendiger gestaltet.
Schnellen Schrittes gehen wir weiter, passieren ein Stadttor und überqueren eine weitere Brücke, bis wir endlich wieder bei der Kaserne sind. Etwa fünf Stunden lang waren wir unterwegs, sodass ich nun versuche noch etwas Schlaf zu finden. Der Tag morgen wird kaum weniger anstrengend werden als die letzten.

5. Schlachtmond 1049 JL
Nach einem kurzen, nicht sehr erholsamen, Schlaf werden wir von einem lauten Tritt gegen die Tür unserer Barracke geweckt. Schnell ziehen wir uns die schwarzen Rüstungen an und treten hinaus zum Appell.
Überraschender Weise sind viele neue Rekruten in den Rüstungen der Soldaten im Innenhof – anscheinend brauchen die Kantharer ständig neue Prätorianer. Nachdem der Centurio die selbe Rede wie an unserem ersten Tag gehalten hat, wird unserer Decurie ein Rekrut zugeteilt – es ist Titus, der Soldat von gestern. Oh Agniz, was für einen grausamen Humor Du hast. Gaius sieht man schon an, dass ihm das überhaupt nicht schmeckt.
Nungut, Gaius wird die Kontrolle über die Ausgestaltung der heutigen Übungen übertragen und so setzt er als erstes einen Übungskampf an. Lucardus, Al’Tiburunus, Tuan und Carrach kämpfen gegen Titus, Dariminos, Malugin und mich, während Gaius versucht Abus Kraft aufzubauen. Nach einigen Schlägen wird offenbar, dass Titus mut unseren Leistungen im Schildkampf überhaupt nicht zufrieden ist. Doch bevor er uns einige nützliche Kniffe verraten kann, verzaubert Lucardus den armen Malugin, sodass er so steif ist wie ein Stein wird, und begibt sich zu den beiden anderen kantharischen Magiern.
Gaius kommt nun zu uns herüber und hört gerade noch wie Tuan, mal wieder, schlecht über ihn redet. In der darauffolgenden Diskussion zwischen Gaius und Titus über die Frage, wer hier wen ausbildet kommt es wieder zum Streit und Gaius verdonnert Titus zu Liegestützen. Zu seinem Ärger schließen sich Carrach und Tuan freiwillig der Bestrafung an.
Wir machen mit unserem Übungskampf weiter und Al’Tiburunus schafft es tatsächlich sein drittes Schwert an diesem Tage und Dariminos’ Schild zu zertrümmern. Dieser Mann ist ein wahres Monster.
Nach einem kurzen Gespräch zwischen Gaius und Lucardus entsteinert dieser Malugin wieder, woraufhin der in der Bewegung erstarrte noch seinen Schlag zu Ende ausführt und ganz schön verdutzt schaut – diesen Zauber würde ich auch gerne lernen, er scheint sehr nützlich zu sein.
Wie auch immer, wir begeben uns nun zur Hindernisbahn und Gaius schickt Titus im Alleingang und in voller Rüstung voraus. Natürlich braucht er sehr lange für den Lauf und ist am Ende auch dementsprechend erschöpft. Nichtsdestotrotz läuft er auch noch eine zweite Runde mit uns mit. Das gegenseitige Helfen klappt heute nochmals besser als gestern, aber die ungewohnte Bewegung in der Rüstung verlangsamt uns nochmals. Vor allem Titus hilft bei allen Stationen eifrig mit, obwohl er ziemlich erschöpft sein muss.

Nach dem Lauf begeben wir uns wieder in Richtung der Kaserne, um Mittag zu essen. Oder eigentlich um zu frühstücken, wir bekommen morgens ja nichts. Unterwegs rede ich ein wenig auf Titus ein und versuche die Wogen zwischen Gaius und ihm zu glätten, wir können nicht noch ein Spannungsfeld wie mit Lucardus in der Decurie gebrauchen.
In der Kaserne bauen wir die Tische auf und während Abu dem Koch bei den Vorbereitungen hilft rede ich auch noch mir Gaius. Anscheinend war kurz zuvor auch schon Abu mit dem selben Thema bei ihm, wir beide müssen die gleichen Gedanken zu dem Thema haben.
Bei Pilzsuppe setzten wir uns an die Tische. Links neben mir sitzt Gaius, rechts von mir Abu und neben ihm Titus.
Wir sprechen so über dies und das, bis wir beim Thema Winter und Schnee angekommen sind. Abu hat tatsächlich in seinem Leben noch nie Schnee gesehen! Sein Heimatland muss wirklich heiß sein, vermutlich hat er deswegen diese bronzefarbene Haut. Um ihm also Schnee zu zeigen beschwöre ich ein klein wenig und reiche es ihm, er ist wirklich fasziniert vom kalten Tod. Und anscheinend haben nun auch Gaius und die anderen endlich gemerkt, dass ich Magie wirken kann. Bei Swanfer, manchmal denke ich wirklich die Kantharer haben nur Heringe im Kopf.

Nach dem Essen geht es für Carrach, Abu und mich wieder zum Schreibunterricht in den Tempel des Brajan. Es ist mal wieder sehr langweilig und diese kantharischen Schriftzeichen sind auch unnötig kompliziert – die könnte sich nicht einmal Agniz als Streich ausdenken.

Pünktlich zur fünften Stunde nach Mittag finden wir uns wieder in der Kaserne zum großen Essen ein, bei dessen Vorbereitung Abu erneut hilft. Es gibt wieder eine reichliche Menge Fleisch und Brot, aber leider kein Honig – vielleicht sollte ich mal mit Orgelmurr darüber reden.
Nachdem wir fertig sind bekommt unsere Dekurie den Befehl heute Nacht noch einmal in der Stadt Patrouille zu gehen. Deshalb begebe ich mich zurück in die Barracke, um noch ein wenig Schlaf zu bekommen.

10 Stunden nach Mittag beginnen wir mit der Nachtwache und starten, wie gestern, beim Bordell Schwanenflug und setzten den Weg fort in das Viertel der Reichen mit ihren Villen. Viele Menschen scheinen hier zu feiern, man hört Musik und Gelächter. Carrach geht erneut voraus, er kennt den Weg. Wir waren zwar gestern auch shcon unterwegs, aber nach fünf Stunden Wanderung und der Spannung gestern bin selbst ich mir nicht sicher, ob ich den Weg gefunden hätte. Bosparan ist einfach zu groß!
Unser Weg führt uns erneut an dem achteckigen Gebäude, dem Oktagon, vorbei, in dem die kantharischen Magier Draugr erheben sollen, aber anscheinend hat nicht einmal Lucardus dort Zutritt, er kommt wohl von einer anderen Akademie. Wie viele Magier diesem Horas wohl unterstehen? Dass muss ich noch in Erfahrung bringen.
Wir passieren den Tempel des Gottes Aves auf dem nach ihm benannten Hügel, einem Gott den man um Beistand bei langen Reisen bittet. Auf dem Meer beschützt mich Swanfer, aber für lange Reisen über Land könnte dieser Aves durchaus nützlich sein, ich sollte dem Tempel mal einen Besuch abstatten.
Heute Nacht scheint irgendein fest oder Feiertag stattzufinden, zumindest sind noch viele Leute unterwegs und in der passierten Arena findet ein Kampf statt. Am Farmerlorsfeld schließlich haben Händler ihre Stände aufgebaut und viele Menschen sind unterwegs.
Als wir am Tempel des Ucuri ankommen fällt uns auf, dass das Blut, welches am Vortag noch da war, entfernt wurde. Irgendetwas liegt hier im Argen.
Der Grolmenladen liegt noch immer zertrümmert da und scheint zu allem Überfluss wurde dieser auch noch geplündert. Ich hoffe das ganze fällt nicht auf uns zurück. Wenn der Centurio schon wegen eines nicht weitergeleiteten Antritts-Befehls Prügel verteilen lässt, dann will ich mir gar nicht vorstellen, was passieren mag.

Nach nur wenigen dutzend Schritt gellt “Haltet ihn!” durch die Straße und eine kleine, vermummte Gestalt rennt auf uns zu, biegt dann aber knapp zehn Schritt vor uns in eine Gasse ein.
Abu reagiert blitzschnell und wirft mir seinen Helm zu, den ich leider nicht zu fassen kriege, und rennt der Person hinterher, ich setzte mich auch sofort in Bewegung und versuche zu den beiden aufzuschließen, aber der Kleine ist unglaublich schnell. Und so schafft er es auch die Person einzuholen, bevor ich einen Zauber einsetzten muss, um die Person zu stoppen.
Von Abu mit dem Schwert bedroht drehen wir sie um. Es ist ein kleiner Junge, dem die linke Hand fehlt! Er hat wohl nur einen Apfel gestohlen und Dieben wird in Bosparan eine Hand abgehackt. Abu bleibt hart und unfreundlich, aber ich bin mir sicher, dass er genauso viel Mitleid mit dem armen Jungen hat. So lassen wir ihn laufen und Abu drückt ihm sogar noch ein paar bronzene Münzen in die Hand.
Doch als wir zum Händler zurückkehren, den Gaius mittlerweile beruhigen konnte, erfahren wir, dass der Junge wohl ein “Namenloser” ist, ein Kult, der sich freiwillig verstümmelt, um seinem Gott zu dienen. Vielleicht haben sie ja keine Namen, da sie sich an den Prätorianern orientieren? Oder sogar andersherum? Da muss ich nachforschen.
Außerdem sollen wohl viele Bettler diesem Kult angehören. Ob es da einen Zusammenhang mit dem Angriff vorgestern gibt?

So verlassen wir das Elendsviertel und gelangen wieder ins Handwerkerviertel. Auch hier ist heute weitaus mehr los als gestern. Am Eisenmarkt kommt ein Mann auf uns zu, der die gleiche Hautfarbe wie Abu hat. Wie nannte man sie? Tulamyden, glaube ich.
Jedenfalls spricht er mit Abu in seiner eigenen Sprache. Anscheinend hat ihm der Händler Bosch ein Trüffelschwein verkauft, dass keine Trüffel finden kann – Trüffel sind Pilze, die im Boden wachsen und sehr wertvoll sind, wie man mir auf Nachfrage mitteilt.
Der Händler Bosch derweil schaut feindselig zu uns herüber, zusammen mit einem weiteren Mann. Beide sind mit Knüppeln bewaffnet.
Abu derweil schickt Carrach und Al’Tiburunus los die Stadtwache zu holen, da wir als Prätorianer wohl nicht ganz zuständig dafür sind.
Auf einen leisen Befehl Gaius’ machen Titus und ich uns bereit den Tulamyden zu schnappen. Allerdings bemerke ich fünf, ebenfalls bewaffnete, Männer in den Schatten des Platzes und weise sowohl Titus, als auch Gaius darauf hin. Letzterer setzt diskret die anderen in Kenntnis, woraufhin Abu eine Haustür öffnet und wir alle hineinstürmen – ich schnappe mir vorher aber noch den Tulamyden.

Im Inneren wird dieser verhört und seine Geschichte klingt glaubwürdig. Auch meint er zu wissen wer die Männer in den Schatten sind. Ein Syndikat – eine Art Gruppe von Verbrechern – welches sich Schwarze Witwen nennt. Wieso benennen sie sich nach Witwen? Und warum haben diese Kantharer so eine Vorliebe für Schwarz?
Als wir unser weiteres Vorgehen diskutieren wäre mir beinahe ein großer Fehler unterlaufen. Die Prätorianer haben den Mythos des im Kampf unbesiegbaren Kämpfers und ich habe doch tatsächlich ausgeplaudert, dass vorgestern ein Mitglied der anderen Decurie gefallen ist. Zum Glück hat mich Gaius noch aufgehalten und so habe ich es dargestellt, dass der Gefallene ein Anfänger war, noch nicht einmal ein Mitglied.
Währenddessen schaut Abu aus der Tür und berichtet, dass sich inzwischen zehn Bewaffnete auf dem Platz befinden.
Allerdings meldet er auch, dass Carrach und Al’Tiberunus zurückkommen, deshalb begeben wir uns wieder auf den Platz. Die beiden Trottel haben sich allerdings von der Stadtwache vertrösten lassen, diese wird wohl später kommen.
So gehen wir ohne weitere Unterstützung zu Bosch und reden mit ihm. Dieser ist sehr unfreundlich und auch ungehalten. Nach einer kurzen Diskussion, welche Tempel um diese Uhrzeit noch offen haben und ob man den Streit nicht in einem dieser lösen lassen könnte.
Als noch mehr Bewaffnete aus einer Taverne auf den Platz kommen machen wir uns bereit, nehmen den Tulamyden in die Mitte und erwarten einen Kampf. Ich frage Gaius’ ob ich einen waterfista wirken soll, doch bevor eine kritische Entscheidung gefällt werden kann erscheinen 6 Gardisten und einige Bewaffnete ziehen sich in die Taverne zurück.
Abu schlägt nun vor, dass Bosch und der Tulamyde mit den Wachen mitgehen um den Streit zu lösen und beide Stimmen diesem Vorschlag zu.

Endlich gehen wir weiter und machen uns auf den Weg nach Alt Bosparan. Doch An der Straße, die zum Westtor führt werden wir wieder zum stehen gezwungen.
Neben der Straße liegt ein Mann im Gras und regt sich nicht. Die anderen meinen an der Kleidung, typisch kantharische Robe mit einem purpurnen Saum, zu erkennen, dass dieser Mann einer dieser Senatoren sei.
Gaius dreht ihn um und will ihn anscheinend mit ein paar Fußtritten in den Fluss, den Yaquir heißt er, glaube ich, zu befördern. Darüber gerät er mal wieder! mit Titus in Streit und ich muss zugeben, dass man einen Mann nicht einfach so in den Fluss wirft.
Während beide sich noch immer streiten untersuche ich den Leichnam. Die Todesursache ist ganz klar ein gezielter Stich zwischen die Rippen und ins Herz – das war kein Laie!

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Frostgeneral Frostgeneral

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